Sonntag, 16. März 2014

Meine Woche #3

Was mich besonders glücklich gemacht hat: Ich bin Ende dieser Woche nach Hause zu meinen Eltern gefahren und somit mal wieder auf Heimatbesuch. Da freue ich mich immer drauf, denn zu Hause sein, ist ja auch mal schön. Außerdem war ich gestern auf der Buchmesse in Leipzig, auch das war toll. 

Was mich besonders genervt hat: Tja, hier fällt mir diese Woche gar nichts ein. Eigentlich war es eine sehr schöne Woche. In Bonn war das Wetter super und ich habe auch endlich mal produktiv an meiner Bachelorarbeit gesessen. Ja und dann ging es in die Heimat. 

Womit ich mich diese Woche am meisten beschäftigt habe: Mit Lesen! Und es fühlt sich so gut an, das hier hinzuschreiben. Endlich mal!

Was ich gerne getan hätte: Nichts hätte ich diese Woche lieber getan! :)

Buchempfehlung der Woche: Auf der Buchmesse war ich bei einer Lesung von Kai Meyer, die echt super war. Ich habe viele Jugend-Fantasy-Bücher von ihm gelesen. Am bekanntesten ist wohl die Trilogie um "Die fließende Königin". Wer gerne Fantasy liest, sollte sich mal an Kai Meyer versuchen.
Außerdem möchte ich hier kurz an diesen Beitrag von Sabine anknüpfen. Kai Meyer ist einer der Autoren, bei denen ich immer das Gefühl habe, mich dafür rechtfertigen zu müssen, ihn immer noch gerne zu lesen. Als man 14 war, war es vollkommen in Ordnung solche Fantasy-Bücher zu lesen. Aber jetzt, so als Literaturstudent, muss man da nicht anspruchsvolle Literatur lesen? Nicht immer! Auch heute noch lese ich gerne Bücher von Kai Meyer und möchte mich nicht dafür rechtfertigen müssen.

Sonntag, 9. März 2014

Meine Woche #2

Was mich besonders glücklich gemacht hat: Das war bzw. ist eindeutig das wunderschöne Frühlingswetter. Sonne macht mir immer gute Laune und heute konnte ich sogar die Balkonsaison einläuten mit einem Buch und Tee. Und was gibt es schöneres als die ersten Blüten und grünen Blätter im Jahr?

Was mich besonders genervt hat: Da fällt mir so spontan gar nichts ein. Am meisten habe ich mir wohl selbst im Weg gestanden. Immer rede ich mir ein wie schwer doch dieser Brocken an Bachelorarbeit zu bewältigen ist, anstatt einfach mal anzufangen.

Womit ich mich diese Woche am meisten beschäftigt habe: Da sind wir auch gleich beim Thema. Natürlich habe ich mich am meisten mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt und auch ein wenig mit Wohnung einrichten mit meiner neuen Mitbewohnerin. (Ja, ich kann jetzt eine Waschmaschine anschließen.)

Was ich gerne getan hätte: Nach Neuseeland reisen und mindestens einen Monat dort bleiben um all die wunderschönen Landschaften zu entdecken.
Buchempfehlung der Woche: Zu Weihnachten habe ich das doch recht lustige Buch Very British Problems von Rob Temple geschenkt bekommen. Dies ist eine Sammlung von witzig dargestellten Alltagssituationen, mit denen der typische Brite Schwierigkeiten hat umzugehen. Das ganze beruht auf einem Twitteraccount (@soverybritish) und dementsprechend kurz und prägnant sind die Darstellungen. Ich selbst, obwohl nun wahrlich kein Brite, konnte mich auch in einigen der Schilderungen wiederfinden und nach dem Persönlichkeitstest, der ebenfalls enthalten ist, bin ich wohl auch einer. Es ist nicht unbedingt eins der besten Bücher, die ich je in der Hand hatte. Wer jedoch auch eine kleine Großbritannien-Affinität hat und gerne mal schmunzelt, kann ruhig mal einen Blick hinein werfen.

Mittwoch, 5. März 2014

Leere Räume

Die leeren Räume in meiner nächsten Umgebung in letzter Zeit haben mich etwas zum nachdenken gebracht. Meine Mitbewohnerin ist ausgezogen und als ich an dem Abend, nachdem sie endgültig die letzten Kartons und Habseligkeiten in die neue Wohnung gebracht hatte, mich in ihrem leeren Zimmer wiederfand stellte ich fest, dass dieser leere Raum mich auf zwei sehr unterschiedliche Arten ansprach.

Auf der einen Seite war ich traurig und fühlt mich auch ein wenig einsam. Sie war mir sehr ans Herz gewachsen und es war nun komisch, ganz alleine in der Wohnung zu sein. Ganz theatralisch könnte man es so formulieren, dass die Leere, die sie in meinem Herzen hinterlassen hatte, Gestalt annahm in Form des leeren Zimmers. Die Erinnerung an die gemeinsamen Abende hallte nach wie jeder winzige Ton im nun viel größer erscheinenden, leeren Zimmer. Ein bisschen wunderte ich mich über das melancholische Gefühl, dass mich an diesem Abend überkam. Warum freute ich mich nicht, die ganze Wohnung nun ein paar Tage für mich alleine zu haben? Endlich mal morgens nicht leise sein. Endlich mal einfach den Abwasch noch ein bisschen länger stehen lassen. Endlich einfach allein. Aber so ging es mir nicht. Ich wusste, dass sie nicht wiederkommen würde und die fehlenden Gegenstände in der ganzen Wohnung machten mir dies in den kommenden Tagen auch immer wieder bewusst.

Auf der anderen Seite bedeuten leere Räume jedoch auch Platz für Neues. Platz für neue Ideen, für Kreativität, für einen Neuanfang. Der Auszug meiner Mitbewohnerin und der Einzug meiner jetzigen war ein großer Neuanfang. Wir müssen uns nun erst einmal aneinander gewöhnen und uns richtig kennenlernen, einen neuen Alltagsrhythmus zusammen finden. Zusammen können wir nun der Wohnung eine ganz neue Atmosphäre verleihen, sie zu unserer Wohnung machen. Auch die Ideen zur Neugestaltung der Küche und unserem doch recht großen Flur kamen mir, während ich noch einsam in den leeren Räumen war. Leere Räume bieten also auch immer eine wunderbare Quelle der Inspiration. Ich freue mich schon jetzt darauf einmal meine eigene kleine Wohnung einzurichten und hoffe, alle Ideen umsetzen zu können. Leider sind ja häufig finanzielle Grenzen gesetzt, aber träumen darf man ja.


Inzwischen ist der Aus- und Einzug schon ein paar Tage her. Die letzten zwei Wochen habe ich in Birmingham verbracht. Doch darüber werde ich in Kürze mehr berichten, wahrscheinlich auch mit ein paar Bildern.