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| Brücke über dem River Cam |
Meine Ankunft in Cambridge liegt nun schon drei Wochen zurück. Wenn ich diese Wochen noch einmal in meinem Kopf durchgehe, hätten es auch locker schon drei Monate sein können. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse, die neuen Gesichter, die neue Umgebung, ein neuer Alltag. Alles ist irgendwie noch recht ungeordnet in meinem Kopf und ein Gefühl von Angekommen-sein hat sich noch nicht bei mir eingestellt.
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| Boote für das Punting |
Die ersten Tage waren Reizüberflutung pur. Es gab Einführungsveranstaltungen von der Uni sowie allgemeine Veranstaltungen für internationale Studierende, Kennenlernrunden und diverse Aktivitäten um die Stadt zu erkunden. Während dieser Tage habe ich so unglaublich viele neue Menschen kennengelernt, dass ich mich inzwischen schon gar nicht mehr an alle Gesichter erinnern kann. Doch man fühlte sich nicht alleine und war in dieser Gemeinschaft der Neulinge aufgehoben. Natürlich hat man zusammen die Freshers' Fair besucht und an diversen social events teilgenommen. Mein Highlight der ersten Woche war sicherlich das Punting auf dem Fluss Cam, der sich vorbei an den uralten Colleges der Cambridge Univeristy durch die Stadt windet. Beim Punten stößt man sich mit einem langen Stab vom Boden des Flusses ab und bewegt so das Boot oder den Kahn vorwärts. Wer schon einmal im Spreewald war, weiß wovon ich spreche.
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| King's College |
In meiner zweiten Woche hier fingen dann auch die regulären Veranstaltungen an. Ich hatte meinen ersten Kurs in
Content and Creativity sowie in
Law, Rights and Digital Issues, wobei ich zugeben muss, dass letzterer nicht ganz so spannend ist. Aber vielleicht ändert sich das ja noch. Die Themen klingen bisher alle sehr spannend und ich kann es sogar fast nicht abwarten, mit der Arbeit an meinem ersten Projekt zu beginnen.
Neben den regulären Veranstaltungen fand auch der erste Besuch der Cambridge University Press statt. Mein Kurs war zu einer Präsentation von neuen Ideen zu digitalen Produkten eingeladen. Ich muss zugeben, als Publishing Student war es schon ein komisches Gefühl an einem so bedeutenden Ort der Verlagsindustrie zu sein. Und welcher Student hatte nicht schon einmal ein Buch dieses Verlages in den Händen. Es ist einfach ein besonderer Ort und ich denke, wir alle fühlten uns in gewisser Weise geehrt, dort sein zu dürfen.
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| Cambridge University Press |
Inzwischen versuche ich mir hier einen Alltag einzurichten. Da meine Kurse nur abends stattfinden und auch nur zwei Mal in der Woche, habe ich eigentlich recht viel Zeit, um mich der Vor- und Nachbereitung zu widmen. Aber das erfordert natürlich auch einiges an Selbstbeherrschung. Wer möchte nicht noch ein Stündchen länger im Bett verbringen, wenn er eigentlich ja nicht so dringend aufstehen muss. So ganz habe ich mich auch noch nicht an den Gedanken gewöhnt, dass dies hier nun mein Leben bzw. dieser Kurs die letzte Stufe vor der Berufswelt ist. Das wird aber sicherlich noch kommen mit der Zeit.
Und zum Schluss:
Im Rahmen dieses Studiums habe ich ein kleines Projekt gestartet. Ich habe einen separaten Blog erstellt rund um das Thema Verlagswelt, der in den nächsten Tagen online gehen wird. Wer Interesse daran hat, kann dann gerne mal hier vorbeischauen und/ oder mir auf Twitter unter
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