Dienstag, 16. September 2014

Ein Abenteuer beginnt...

In schon ein paar Stunden werde ich am Flughafen sitzen, mich gerade von Familie und Freunden verabschiedet haben und auf meinen Flug ins Ungewisse warten. Ein bisschen zieht sich dabei mein Magen zusammen und gerne würde ich die Abreise noch einen Tag hinauszögern. Dieses Ungewisse das ist ein Jahr Master in Großbritannien, ein fremdes Land, ein neues Zuhause, neue Menschen, eine neue Umgebung, das große Unbekannte.

Nun gut, ich muss zugeben, so ganz neu ist es alles nicht. Denn schließlich geht das Abenteuer UK für mich mit dem Master schon in die zweite Runde. Bereits im Jahr 2012/13 habe ich nämlich mit dem Erasmus-Programm zwei Semester in Schottland verbracht. Jedes Mal wenn ich mir jetzt in Gedanken meinen bevorstehenden Alltag vorstelle, sehe ich mein schottisches Wohnheimzimmer vor mir, den Weg zur Innenstadt entlang des Strandes, die kleinen mittelalterlichen Sträßchen und die gemütlichen Cafés sowie die dortigen Kommilitonen. Dann muss ich mich immer wieder wach rütteln und daran erinnern, dass es ja nicht zurück nach Schottland geht, sondern nach Cambridge. 

Bereits im Winter, als ich mich dazu entschlossen hatte, meinen Master in der UK zu absolvieren, habe ich diesem kleinen Städtchen einen Besuch abgestattet und mich sofort in es verliebt. Als dann einige Wochen später die Zusage der Uni kam, war ich selbstverständlich aus dem Häuschen und konnte gar nicht fassen, dass es tatsächlich nach Cambridge gehen sollte. Sofort stürzte ich mich in Anmeldung für die Uni, das Wohnheim und sonstige Formalitäten, bestellte Bücher und wäre am liebsten sofort losgeflogen.

Vor einigen Wochen jedoch fing der Zweifel an mir zu nagen an. Bin ich der Herausforderung in einem fremden Land auf einer fremden Sprache zu studieren überhaupt gewachsen? Will ich überhaupt in einem Wohnheim mit sechs anderen Studenten auf engstem Raum zusammenleben? Werde ich mich dort zurecht finden? Werde ich Freunde finden? Und eine Frage, die sich immer wieder in meinem Kopf verirrte, ist die nach dem Sinn des Ganzen.

Der bequemere und einfachere Weg wäre natürlich ein Masterstudium in Deutschland gewesen, in einer bekannten Stadt mit bekannten Menschen. Allerdings wird der Master nicht in dieser Form hier angeboten. Auch mein Lieblingsmann hält sich noch in Großbritannien auf und nach vielen Jahren Fernbeziehung ist eine örtliche Annäherung mehr als überfällig. Außerdem muss man sich wohl auch einmal neuen Herausforderungen stellen, sich ins Unbekannte stürzen. 

In diesem Sinne geht es für mich morgen auf zu neuen Ufern mit einem weinenden Auge, für das, was ich hier zurücklasse und mit einem lachenden Auge, für die Abenteuer, die nun auf mich zukommen.
 

Samstag, 12. Juli 2014

Verweile doch, du bist so schön!

 

Ich möchte im hier und jetzt leben, den Moment genießen, nicht an Morgen denken und nur ein klitzekleines bisschen in Erinnerungen schwelgen.

 

Ich möchte den Augenblick einfangen, diese besondere Stimmung für immer im Gedächtnis bewahren, diesen Teil von dir mit mir nehmen.

 

Ich möchte von deinem Duft erfüllt werden, von deiner Musik durchdrungen werden, möchte deinen Herzschlag spüren.

 

Ich möchte hier stehen bleiben, die Zeit anhalten, für nur eine Weile die Zukunft vergessen und einfach nur sein... 

Montag, 19. Mai 2014

Montagsfrage #3

PLUS ODER MINUS?

So lautet die heutige Montagsfrage, bei der es um den SuB geht. Da ich ja noch recht neu hier in der Szene bin, wusste ich leider nicht, was es mit diesem mysteriösen SuB auf sich hat. Doch das Rätsel war nach einiger Recherchearbeit gelöst, es handelt sich dabei um den ominösen  Stapel ungelesener Bücher!!!
Witzigerweise habe ich gerade vor ein paar Tagen meine letzte Pflichtlektüre beendet und kann mich nun endlich an das Kleinlesen dieses Stapels machen, der seit letztem Oktober in unermessliche Höhen gewachsen ist. Ein wirklich wunderbarer Moment, auf den ich mich schon seit Wochen freue!